Das Verbrechen

Die Chronik

Der tatsächliche Bankraub wurde in der Nacht zum 14. Januar 2013 in Berlin-Steglitz verübt. Aber bereits in den Monaten davor trieben die Täter ihr Unwesen in Berlin-Steglitz:

Irgendwann im Frühjahr 2012
Eine Garage wird im Parkhaus gegenüber der Bankfiliale, Schlossstr. 46, in Berlin-Steglitz angemietet. Der Vermieter wundert sich, dass der Mieter beginnt den Stellplatz blickdicht mit Wellblech abzugrenzen. Warum, dazu stellt er keine weiteren Vermutung an.

Irgendwann im Sommer 2012
Eine Gruppe von Männern, durchaus verschiedener Nationen, zumeist osteuropäischer Herkunft, beginnt in der uneinsehbaren Garage die Wand aufzubrechen und einen Tunnelschacht zu graben.

Die Nacht zum 14. Januar 2013
Die Diebe brechen durch die Tresorwand in die Bankfiliale ein. Mithilfe einer Kernbohrmaschine schrauben Sie sich durch die Betonwand des Tresors. Über 300 Schließfächer werden aufgebrochen. Die Täter legen zur Ablenkung Feuer im Tresor und Tunnel, um Spuren zu verwischen und können unerkannt mit der Beute fliehen.

Ab dem 15. Januar 2013
Die Polizei ermittelt. Bis heute sind eine Reihe von Fragen unbeantwortet: Wie konnten die Täter so lange unbemerkt graben? Wie haben Sie die Erde aus dem Tunnel weggeschafft? Wie konnten Sie so präzise den Tresor des Tunnels treffen? Trotz einiger Indizien und Vermutungen gibt es keine Anhaltspunkte, wer die Täter waren.

Im Mai 2013 beginnt die Polizeit den Tunnel zuzuschütten (zum Bericht)

Am 7. August 2013 wendet sich die Polizei in der Sendung “Aktenzeichen XY ungelöst” an die breite Öffentlichkeit (zum Bericht)

Am 14. Januar 2014 berichtet der Tagesspiegel zur Jährung des Einbruchs erneut über den Steglitz-Coup (zum Bericht)

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